Still Blackberry, but also RFP's

Hmm, ja erst einmal sorry, dass ich mich solange net gemeldet habe, aber die Zeit rennt hier einem echt weg Das heißt wenigstens, dass ich mich net langweile

Bei der Arbeit ist in der Zwischenzeit nicht allzu viel passiert. Als ich mit meiner Liste für Blackberry fertig war, habe ich voller Erwartung auf das Projekt gewartet...Richard zeigte mir eine Datenbank, wo ich fast alle Kunden von Schenker finden konnte. Meine Aufgabe ist es sogenannte RFP's - Request for Proposals, also Ausschreibungen, an denen Schenker teilgenommen ht durchzupforsten und davon einen Report zu erstellen. Ein solcher Report beinhaltet die Fragen, die die Kunden gestellt, bzw, die Anforderungen die die Kunden hatten und was das Angebot von Schenker war. Bax hat nämlich schon solch eine Liste fertiggestellt und das soll jetzt auch von seitens Schenker geschehen. Es ist insofern eine interessante Arbeit, da man hier viel über die Kunden und Schenker erfährt und lernen kann, aber es ist viel durchzulesen und auf Dauer ein wenig anstrengend. Zwischenzeitlich habe ich aber auch noch eine weiter Liste mit Blackberry-Usern erhalten, so, dass ich parallel zwei Sachen mache und es nicht einseitig ist.

Letzte Woche wurde ich dann auch noch von der Finanzabteilung um Hilfe gebeten. Ich durfte eine Liste vervollständigen mit Kundendaten...damit bin ich heute fertig geworden. Juhu! Die haben sich gefreut

Naja ansonsten ist es hier ein ganz anderes Arbeiten und Leben: Ich finde das Arbeiten hier viel viel angenehmer, so weit ich das in den paar Wochen mitbekommen habe. Habe ja schon erwähnt, dass man hier in einem Großraumbüro sitzt. Dadurch ist hier schon alles viel offener. Mein Manager sitzt auf der anderen Seite von uns, also nicht in einem seperaten Büro. Das ist net überall so, aber hier bei Schenker eigentlich üblich. Nur wenige haben ihre eigenen Büros. Jeder ist hie viel offener und zum großen Teil sogar viel jüngerer, gerade die IT-Abteilung, hier sind sie zwischen 24 und 40 glaube ich. Das kennt man aus Deutschland auch sehr selten. Was ich total cool finde ist, dass hier echt viele Mitarbeiter bei Fragen sofort zur Verfügung stehen, aber wirklcih sofort. Sie lassen "meist" ihre arbeit stehen und helfen einem. Ich meine das jetzt nicht in meinem Fall, sondern bei allen. Das war echt überraschend für mich.

Zudem ist Kanada ein multi-kulturelles Land, hier gibt es wirklich alle Nationen und jeder ist Kanadier, kein Ausländer. Es ist schon ein anderes Gefühl hier unterwegs zu sein. Obwohl ich mich ja noch net so gut hier auskenne, hatte ich bis jetzt net wirklich Angst gehabt unterwegs zu sein, auch etwas später oder so. Naja mal schauen.

So, das wars über die Arbeit...Freizeit folgt auch noch, hoffe ich brauch net allzu lange

Vermiss aber alle schon langsam ...is ja net mehr lange...

21.8.07 20:24, kommentieren

Das erste Wochenende

Hallo

so mal wieder ein wenig Zeit um paar Zeilen zu bloggen Ja das erste Wochenende bin ich mal ganz ruhig angegangen. Man hat erst am Freitag die Müdigkeit etc von der ganzen Woche bemerkt. Aber trotzdem bin ich Freitag abend gleich in downtown gewesen. Vom 26.07 - 28.07 war hier nämlich das "Just for Laughs" Festival. Ich habe mich dann mit meinen Cousinen&Cousins getroffen und waren aber erst leider um 20.00 in der Stadt, so dass wir nur einen Act sehen konnten. Dieser war aber aus Deutschland, die "Bängditos" mit dem Act "The Guardian Angels" (siehe http://www.hahaha.com/toronto/street.html). Die waren echt voll lustig

Danach haben wir uns auf den Weg gemacht, da wir eine Reservierung für den Comedy Club Yuk Yuk´s International Stand Up Comedy hatten. Dort sind 4 Comedians aufgetreten, von denen 2 richtig lustig waren, ich war froh, dass ich fast mehr als die Hälfte verstanden habe Danach sind wir noch in downtown ein wenig rumgelaufen. Da ist was los! Überalle Polizisten, also eigentlich kann hier gar nichts passieren!!! Naja dann haben wir uns aber gegen 1 uhr morgens auch schon wieder aufn Weg nach Hause gemacht.

Samstag waren wir dann im Scarboroughh Town Center ein wenig shoppen. Es ist auch ein riesiger Einkaufszentrum. Leider habe ich aber noch keine Fotos davon gemacht. Hier fliegen aber Heißluftballon die ganze Zeit hoch und runter, welche an so Drähten befestigt sind. Abends war ich dann auf einer Feier, wo meine fast alle meine Verwandte aus Toronto da waren. Wir haben gelabert, gegessen, getanzt und gemeinsam gelacht. Das war richtig schön. Hier ein Ausschnitt von Ihnen.

Sonntag habe ich dann richtig gut ausgeschlafen und am Nachmittag einen hinduistischen Tempel in Toronto mit meinen Verwandten besucht. Somit war das Wochenende auch schon zuende

Rest der Woche folgt, bis bald Eure Binthu

2 Kommentare 3.8.07 17:08, kommentieren

Bilder

Hier sind mal einige Bilder:

1. Das Hochhaus wo ich wohne

2. Das ist mein Zimmer

3. Das Wohnzimmer, Wohnzimmer_b

4. Die Küche

5. Essbereich

6. Das Bad

7. Waschraum

8. Aussicht aus dem Balkon

folgen noch welche bald...

2.8.07 15:23, kommentieren

IT Crowd, Helpdesk, Blackberry & Lotus

Zur Info:

Das Problem bei mir in der Wohnung ist, dass ich nur eine analoge Internetverbindung habe. Die brillante Idee, dass ich nach der Arbeit ein wenig in meinem Blog schreiben und Fotos hochladen kann ist leider somit fehlgeschlagen. Dementsprechend werde ich die Texte in Zukunft bei mir schreiben und in der Mittagspause dann hochladen.

Die erste Woche bei der Arbeit ist bald vorbei und bis jetzt habe ich es überlebt

Ich arbeite bei Schenker Logistics mit Marc und Konrad zusammen, zwei Kollegen aus Hamburg und Bielefeld. Konrad ist Fachinformatiker für Systemintegration und Marc für Anwendungsentwicklung. Beide sind schon seit dem 07.07.07 hier in Mississauga und wohnen in der Wohnung, wo ich vorher wohnen sollte  Obwohl da noch ein Zimmer frei ist, bin ich woanders untergekommen, aber die Wohnung ist um einiges besser, nur ist es langweilig alleine da zu sein.

Mein Tagesablauf:

Ich stehe jeden Morgen um 6.15 Uhr auf und mache mich dann fertig, so dass ich um 7.30 Uhr den Bus 34 E zum „Square One“ (Bus Terminal und Einkaufszentrum) nehmen kann. Dort treffe ich dann auf Marc und Konrad, wo ich ungefähr 10-12 Minuten auf den nächsten Bus 18 S warten muss, welcher mich dann direkt zur Arbeit fährt. Beim Square One ist es so, dass sich eine Schlange vor der Bushaltestele bildet, dann steht da jeder hintereinander und wartet auf den Bus, denn man muss beim Einsteigen sein Ticket vorzeigen. Also je früher man da ist, umso sicherer ist ein Sitzplatz in so einem tollen Bus.

Da mein erster Bus kurz vor 8 Uhr da ist, bin ich fast immer unter den ersten zehn in der Schlange! Kurz vor 9 Uhr bin ich dann bei der Arbeit. Ich hab das Glück, dass ich kurze Wege von der Wohnung zur Haltestelle und zur Arbeit habe, welche ich laufen muss, aber die Gesamtdauer meiner Fahrt zur Arbeit ist dann 90 Minuten!

Am ersten Tag war natürlich erst einmal schnuppern und kennen lernen angesagt. Ich muss sagen, der Job IT-Systemkauffrau ist ja schon in Deutschland schwer zu verstehen, aber hier ist es glaube ich noch schwieriger.

Ich sitze jetzt tatsächlich im IT-department (IT CROWD :P) Nein ganz so schlimm wie dort ist es nicht, ich habe ja einwenig die Ahnung (oder was meint ihr, meine Lieblingskollegen?!) Die Kollegen arbeiten bei Helpdesk, das heißt ständig irgendwelche Fehler beheben etc.

Jedenfalls sitzen hier um mich herum Richard, Adei, Rabbi, Konrad, Marc und Zac. Es ist wie ein Rechteck mit einem Gang in der Mitte und in jeder Ecke sitzt ein Mitarbeiter. Dazwischen sitzen dann wir, die Interns. Zac ist auch ein 17-jähriger Intern. Er versucht gerade Deutsch zu lernen, natürlich sehr sehr wichtige Wörter zum Kommunizieren, die ich nicht unbedingt hier auflisten möchte

Man sitzt hier meist in einem Großraumbüro mit mehreren Arbeitsplätzen. Ich habe am ersten Tag von Richard Ebach (mein Ansprechpartner)gesagt bekommen, dass ich an einem Projekt mitarbeiten kann. Wie sicherlich von euch einige schon wissen, wurde die Firma BAX Global von Schenker übernommen: Das Ganze nennt sich „Bax goes Schenker“ (http://www.baxgoesschenker.com/index.html). Hier sollte ich erstmal Infomaterialien durchlesen und dann wollten wir das Teilprojekt und meine Aufgaben hierzu besprechen.

Irgendwie war dann der erste Tag auch schnell vorbei.

Zwischendurch kam dann Richard zu mir und meinte ob ein Notebook formatieren kann: Ich so ja habe ich schon mal gemacht, tja er dachte wohl ich sei ein Programmierer, aber wie gesagt, ganz so doof bin ich ja auch net und das kann ich sogar machen :P

Am nächsten Tag habe ich auch noch eine andere Aufgabe von dem Blackberry-Spezialisten bekommen. Es mussten neue Softwareupdates auf ca. 25 Nutzern aufgespielt werden. Hier arbeiten Sie übrigens mit IBM Lotus, etwas total Neues für mich J aber ich bin ja offen für alles.

Lotus Notes wird hier u.a. für interne Kommunikation via Mail und instant messaging genutzt. Hiermit sollte ich auch die Updates überspielen. Das sind einige Knopfdrücke und dann ein gaaanz langes Warten, denn ein User braucht ca. 30-60 Minuten. Währenddessen ist aber Richard grad in Las Vegas, auf einem Junggesellenabschied. So, dass ich ungefähr bis Dienstag noch die Updates von den Blackberries mache und dann ab Mittwoch an dem Projekt hoffentlich arbeiten kann *freu*

So das wärs fürs Erste, gleich kommt mein erstes Wochenende hier. Melde mich so schnell wie möglich wieder bei euch.

2 Kommentare 27.7.07 22:10, kommentieren

Die ersten Eindrücke...

So ist nun endlich soweit. Bis jetzt hatte ich nicht wirklich die Zeit bzw. die Lust (viel zu müüüüde) zu schreiben

Ich bin ja am Samstag ganz schön lange alleine hier her geflogen, aber es war gar net so schlimm, ich habe zwei Filme geschaut: "Frequency" und "Shooters". Dann habe ich insgesamt nur 2 Stunden geschlafen und den Rest der Zeit schön gegessen. Der Flug war richtig angenehm, im Gegensatz zu der Wartezeit von insgesamt 2 Stunden bis ich endlich draußen vom Flughafen war. Ich musste ganz schön lange warten bis sie meinen Pass kontrolliert hatten und dann musste ich noch zur Immigration, wo ich dann wieder erzählen durfte, wieso ich denn 42 Tage hier bin, wo ich meinen "training" machen werde, wo ich wohnen werde...

Nach zwei Stunden war ich dann endlich draußen und bin dann zur Wohnung gefahren. Ich hatte nach den Geschichten von meinen Vorgängern das Schlimmste erwartet, aber als ich dann endlich da war, habe ich gedacht ich träume...

Ich wohne in einem sogenannten "Condominium", mit Security unten am Eingang. Das Ganze läuft ungefähr so ab: Wenn man mich besuchen will, dann muss man am Gate ersteinmal sagen, wer man ist und wen man besuchen will, danach kriege ich in meinem Zimmer einen Anruf und werde gefragt, ob diese Person mich besuchen dürfe. Nach meiner Erlaubnis, darf man mich dann besuchen kommen

Also muss ich keine Angst haben. Ich wohne in ein 2-bedroom apartment mit Küche, Waschmaschine, Trockner, Dushe, Fernseher, PC und AC. Werde in den nächsten Tagen einige Fotos machen und die hochladen.

Gut, das wärs fürs Erste...werde heute abend mal schreiben, wie der erste Arbeitstag war...

Eure Binthu

10 Kommentare 24.7.07 18:11, kommentieren

Nur noch ein paar Tage...

So, bald ist es soweit, dann werde ich nach Toronto fliegen. Ich bin schon gespannt wie es wird. Bin natürlich jetzt die letzten Sachen am Organisieren und Koffer packen etc. Das macht super Spaß

Naja, ab Montag werde ich hoffentlich dann interessantere Sachen hier berichten können.

bis dann eure Binthu

4 Kommentare 18.7.07 19:10, kommentieren